Stadtrat Oktober 2019: FDP Anträge

22 Okt

In der Stadtratssitzung vom 21. Oktober 2019 hat die FDP Fraktion drei Anträge gestellt:

1.Der Bahnhof Uhlerborn und sein Umfeld sind in einem bedauernswerten Zustand. Dies fängt mit den Schlaglöchern auf der Straße und dem Vorplatz an, wo bei Regen große Pfützen stehen, die die Reisenden behindern. Dies geht weiter mit dem beschrankten Bahnübergang (fehlende Unterführung oder Brücke), weswegen Fahrgäste (z.B. Schüler) in Richtung Ingelheim / Bingen 10 Minuten früher am Bahnhof sein müssen als nötig, um noch auf die andere Seite zu kommen. Dies endet mit fehlenden Park-and-Ride-Parkplätzen, einer fehlenden Fahrradverleihstation oder fehlenden trockenen Fahrradstellplätzen.
Es ist bekannt, dass die Eigentumsverhältnisse zwischen Stadt, DB und Privateigentümern komplex sind, gleichwohl ist der gegenwärtige Zustand nicht länger hinnehmbar.

Die FDP Fraktion fordert dazu auf, dass die Stadt Ingelheim regelmäßig über die Schritte zur Ertüchtigung des Bahnhofsumfelds in Uhlerborn informiert. Sie setzt sich hierzu mit der Deutschen Bahn und anderen Eigentümern ins Benehmen.

Dem Antrag wurde einstimmig zugestimmt.

2. Der alte Bauhof in der Josef-Kehrein-Str. in Heidesheim wird in naher Zukunft eine Baustelle für ein Mehrgenerationenhaus sein.
Augenblicklich beherbergt das Gebäude die Fahrradwerkstatt der Flüchtlingshilfe.
Die Ehrenamtlichen der Flüchtlingshilfe fragen an, ob die Stadt Ingelheim einen anderen Platz zur Verfügung stellen kann oder bei der Suche nach einer neuen Bleibe für die Fahrradwerkstatt behilflich ein kann.

3. In Ingelheim fehlen dringend Flächen für eine Weiterentwicklung.

Viele Kitas, wie auch andere kommunale Einrichtungen befinden sich in eingeschossigen Gebäuden, teilweise auf Filetgrundstücken. Das ist eine Verschwendung von Flächenressourcen.

Die FDP Fraktion fordert die Verwaltung dazu auf, eine Aufstockung kommunaler Gebäude um weitere Geschosse zu prüfen.

4. Einer Ausweitung der Fußgängerzone in Ingelheim, wie von der SPD vorgeschlagen, stimmt die FDP nur zu, wenn die Belange der Gewerbetreibenden und Anwohner berücksichtigt werden. Die Innenstadt lebt von den Einkaufsmöglichkeiten, diese dürfen nicht gefährdet werden.