FDP für Fusion Heidesheim & Ingelheim

16 Aug

Entscheidung für Ingelheim

Heidesheimer und Ingelheimer FDP Hand in Hand fordern zum Urnengang auf

Auf den am 14.07. in Heidesheim und am 23.07. in Ingelheim durchgeführten Einwohnerversammlungen wurden die überwiegenden Vorteile einer Eingemeindung von Heidesheim nach Ingelheim für beide Beteiligte eindrucksvoll dargestellt. Auf der Grundlage einer Modellrechnung zu einem gemeinsamen Haushaltsplan nach der Fusion der beiden Gemeinden gibt es keine finanziellen Nachteile für die Stadt Ingelheim.

Das Land Rheinland-Pfalz hat mit ca. 4 Mio. Einwohnern 2.300 selbstständige Gemeinden, während die drei größeren (!) Nachbarbundesländer über weit weniger Gemeinden verfügen: NRW und Hessen je ca. 400, Baden-Württemberg ca. 1.100. Im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet sind die Gemeindegrößen im Landkreis Mainz-Bingen gering. Allein Mainz-Gonsenheim hat z.B. mehr Einwohner als die VG Heidesheim und Budenheim zusammen.

Größere Lösungen haben unabweisbare Vorteile: Gesicherte Steuereinnahmen von mehr Einwohnern und Unternehmen verschiedener Betriebsgrößen und Branchen, vollständige Infrastruktur, ein gutes Fachärzteangebot, ein Schulangebot das sämtliche Schulformen umfasst, ein breites Spektrum an Freizeit- und Sporteinrichtungen, effiziente Verwaltungsstrukturen. Das Gebiet ist u.a. durch A 60 und Eisenbahn bereits aufs Engste miteinander verbunden. Eine Fusion führt zu Synergiepotenzialen, die zu Abgabenentlastungen oder bei gleicher Belastung zu einer höheren Qualität für alle Einwohner führen.

Ingelheimer und Heidesheimer Bürger treffen sich bei Einkäufen, begegnen sich in Vereinen, an Schulen, am Arbeitsplatz, usw. Man versteht sich gut. Die Menschen müssen keine Angst vor einer Fusion haben: Mittelfristig kann der Personalbestand der Verwaltung verkleinert werden und damit Personalkosten gespart werden. Die Bürokratie wird entschlackt, Pöstchen fallen weg, Vetternwirtschaft und Kirchturmdenken werden erschwert.

Aus der Abwehr bestimmter lokaler politischer Grüppchen gegen eine Fusion kann daher gerade ein Argument für einen Zusammenschluss gesehen werden. Schon in der VG – Ratssitzung am 3. Juli 2012 hatten Grüne, FWG und Linke/Bürgerliste gegen die Fusion gestimmt. Die FDP hofft, dass die Wackernheimer Bürger trotz des Verhalten mancher Wackernheimer Ortspolitiker noch die Chance haben, ebenfalls der Stadt Ingelheim beizutreten.

Hat eigentlich schon mal jemand (sich) gefragt, ob das Land die Alternative „Wackernheim geht nach Gau-Algesheim“ überhaupt zulassen würde? Die Fragestellung in Wackernheim erfüllt die Forderung nach Eindeutigkeit pro Ingelheim nicht im Geringsten. Ein „Nein“ zu Gau-Algesheim bedeutet genau das, und sonst nichts. Daher wäre dann in Wackernheim ein zweiter Bürgerentscheid pro Ingelheim erforderlich, sollten die Pläne von FWG, Grünen und anderen in Wackernheim nicht aufgehen, Wackernheim an die VG Gau-Algesheim anzuschließen, wohin es nichtmal einen Feldweg gibt.

Die Chancen für eine kulturell attraktive, ökonomisch starke und stabile Stadt Ingelheim stehen jedenfalls mit oder ohne Wackernheim gut. Eine erfolgreiche Fusion zwischen Ingelheim und Heidesheim könnte Vorbildcharakter für weitere Verbesserungen im Umfeld von Mainz und dem Landkreis Mainz-Bingen in der Zukunft haben.

Die FDP ruft die Bürger darum dazu auf, am 20. September in Heidesheim und am 8. November in Ingelheim dem Eingemeindungsvertrag zuzustimmen.

FDP Test