FDP für Fusion von Ingelheim und Heidesheim

19 Sep

Die Heidesheimer Bevölkerung stimmte mit 93,7 % für die Eingemeinung nach Ingelheim.  FDP hatte am Vortag des Bürgerentscheides in Heidesheim am 19. September gemeinsam mit CDU und SPD die Bürger zur Abstimmung für die Fusion der beiden Gemeinden aufgerufen.

Jetzt müssen die Ingelheimer am 8. November die Sache „klar machen“. Zu diesem Zweck wird die FDP am 7. November nachmittags in der Neuen Mitte die Ingelheimer Wähler informieren!

Heidesheimer Votum sollte Wackernheim zu denken geben

Die Freien Demokraten in Mainz-Bingen begrüßen die fast 95 Prozent Zustimmung der Heidesheimer Bürgerinnen und Bürger für den Anschluss an die Stadt Ingelheim. „Wir Heidesheimer verbinden mit der Eingemeindung in eines der wirtschaftsstärksten Mittelzentren von Rheinland-Pfalz mehr Chancen als Risiken“, so der dortige FDP Vorsitzende Michael Julius Schwarz nach dem Bürgerentscheid. Alle umliegenden Gemeinden profitierten schon heute von Ingelheim, seiner Infrastruktur und den Arbeitsplätzen. Leider gäbe es in Wackerheim andere Entwicklungen. Die Bürgermeisterin aus Wackernheim, Sybille Vogt, und ihr Kollege aus der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim, Dieter Link, (beide FWG) plädieren für eine Eingliederung in die Verbandsgemeinde. Man konnte sich verwaltungstechnisch offenbar schnell und umfassend verständigen (AZ Bericht 9.10.2015). Das sei sicherlich schon mal angenehm für die Verwaltungen, kommentiert der Kreisvorsitzende Jörg Berres. Es verkenne aber nach wie vor die schlichte Tatsache, dass für die Bürgerinnen und Bürger die Stadt Ingelheim mit allen Verwaltungen und Einrichtungen auf dem halben Weg zwischen Wackernheim und Gau-Algesheim liegt. Warum also in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah, fragt Berres kritisch. Jeder habe dennoch die Freiheit, für sein persönliches Glück weite Wege in Kauf zunehmen. Den Wackerheimern soll dieses Glück einmal pro Woche mit einem steuerfinanzierten Fahrdienst nach Gau-Algesheim zuteil werden. Damit daraus nicht zwingend ein kollektives Glück werden muss, haben die Bürgerinnen und Bürger aber am 8. November in einem Bürgerentscheid die freie Wahl, über ihr naheliegendes oder entfernteres Glück zu entscheiden. Der Blick nach Heidesheim könnte da hilfreich sein, kommentieren die Freien Demokraten abschließend.