Ingelheim 2019 mit Heidesheim und Wackernheim

8 Nov

Die Ingelheimer haben mit Zweidrittelmehrheit der Eingemeindung von Heidesheim zugestimmt. Gleichzeitig haben die Wackernheimer mit Zweidrittelmehrheit der abwegigen Idee eines Anschluss an Gau-Algesheim von FWG und Grünen eine Absage erteilt.

Nun können die Verhandlungen zwischen Ingelheim und Wackernheim für eine Eingemeindung wieder aufgenommen und wie in Heidesheim zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Hilfreich hierfür wären neue politische Verantwortliche in Wackernheim, da die bisherigen Entscheidungsträger mit ihrer Kirchturmpolitik nach dem klaren Votum der Wählerinnen und Wähler nicht glaubwürdig für eine gemeinsame Zukunft mit Ingelheim eintreten können.

Noch am Wahlabend hatten führende FWG Vertreter den Wackernheimern und damit ihren eigenen Bürgern vorgeworfen, nur dem Geld hinterher zu laufen. Die Grünen hatten eine Eingemeindung nach Ingelheim in einem Flugblatt mit einem Vergleich zu Huxleys „Schöner neuer Welt“ verunglimpft.

Das Ingelheimer FDP Stadtratsmitglied Immerheiser legte der FWG Bürgermeisterin Vogt den Rücktritt nahe. „Es muss Vertrauen wieder aufgebaut werden, auch damit die Ingelheimer Wählerinnen und Wähler eine Eingemeindung Wackernheims überhaupt noch wollen“, so auch der Ingelheimer FDP Verbandsvorsitzende Ralf Imhoff.