FDP Ingelheim zur Gefahrenabwehrverordnung

8 Mai

FDP für sorgfältiges Abwägen von Sicherheit und Freiheit.

Für die FDP sind Freiheit und Sicherheit gleichermaßen schutzwürdige Güter.

Die Vorschläge zu einer möglichen Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Ingelheim, die auch Hundehaltung regelt, müssen kritisch auf Kosten, Nutzen und Verhältnismäßigkeit überprüft werden“, so Ronald Wenckenbach, stellv. Vorsitzender der FDP Ingelheim. „Der vorliegende Entwurf schießt über das Ziel hinaus“.

Wieland Weirich, Jagdpächter in Ingelheim und Mitglied der FDP Ingelheim ergänzt: „Es erfüllt es uns mit Sorge, dass vermehrt Hunde unbeaufsichtigt herumlaufen, d.h. außerhalb von Ruf- und Sichtweite Ihrer Halter. Viele Menschen fühlen sich dadurch verängstigt und bedroht. Insbesondere wird das Wild massiv beunruhigt. Dadurch kommt es wieder zunehmend zu Wildunfällen, in diesem Jahr besonders gehäuft. Daher appellieren wir an die Hundebesitzer gerade jetzt zur Brut und Setzzeit von Anfang Mai bis Mitte Juni die Hunde an der Leine zu lassen. Natürlich müssen Hunde auch frei laufen dürfen. Das setzt eine geeignete Umgebung und einen verpflichtenden Grundgehorsam des Hundes voraus. Eine Ausbildung der Hunde und der Hundeführer bieten die ortsansässigen Hundeschulen an.“

Michael Julius Schwarz, Vorsitzender der FDP Ingelheim betont abschließend: „Wir wollen keinen Überwachungsstaat. Teure und bürokratische Vorschläge wie der der FWG nach einer DNA Datenbank für alle Hunde lehnen wir ab!“